Kategorie-Archiv: Saison 13/14

Links rum um die Spielvereinigung

1. Gestern abend war im VIP-Gebäude Fanstammtisch. Vom Sportlichen Teil der SpVgg waren Frank Kramer, Rouven Schröder und Stephan Fürster anwesend um sich den Fragen der Fans zu stellen. Der Kleeblattblog fasst den Abend ausführlich zusammen.

2. Die ARD hat das komplette Archiv aller Tore des Monats inklusive Filmaufnahmen online gestellt. Dort findet sich natürlich auch das bisher einzige Tor des Monats von einem Fürther;
Lorenz Hilkes per Kopf zum 2:0 gegen den FC Homburg am 4. Februar 1977.

3. Die beiden Langzeitverletzten Nikola Djurdjic und Sebastian Tyrala sind wieder ins Lauftraining eingestiegen, melden die Fürther Nachrichten.

4. Effzeh.com Powerranking: Die Kölner Fans fassen die Lage der 2. Liga zusammen und ordnen die Vereine nach gefühlter Stärke. Dank dem Sieg in Aue klettert das Kleeblatt wieder auf Platz 3.

5. Seit einigen Wochen liegt der Jahresbericht 2012/13 der “Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze” (ZIS) vor. Dem Angriff auf Fans der SpVgg, die sich auf dem Heimweg vom Spiel auf Schalke befanden, ist dem Bericht eine extra Erwähnung wert. Unter dem Punkt 5.8 (Sicherheitsstörungen auf Reisewegen) wird von einer “konspirativen Vorgehensweise und von kriminellen Energie herausragender Sachverhalt” und einem “planmäßig vorbereiteten und zielgerichtet durchgeführten Überraschungsangriff” gesprochen.

6.Halb Deutschland ist Sportdirektor“. Die Sportlichen Leiter Rouven Schröder und Jens Todt (Karlsruher SC) im Interview beim Wirtschaftsmagazin brand eins. Mit besonderem Blick auf das nötige Verhandlungsgeschick und die Sorgen kleiner Vereine.

7. Die SpVgg spielt heute im Freitagsabendspiel gegen den SC Paderborn (aktuell 7. der Tabelle). Auf Schwarz und Blau gibt es eine kurze Vorschau aus Sicht der Ostwestfalen. Weil sie Franken mit Bayern verwechseln müssen die Punkte aber leider hier bleiben. Anpfiff ist um 18:30 im Sportpark Ronhof.

13. Spieltag | FC Erzgebirge Aue – SpVgg Fürth 2:6

Auer Wetter? Nicht mit uns! Je näher wir am Samstagmorgen dem Erzgebirge kommen, desto mehr klart sich der Himmel auf, und als wir fast in Aue sind scheint sogar die Sonne. Aus dem Norden kommend fahren wir über die Lößnitztal-Brücke Richtung Aue hinein und dort liegt links im Tal schon das Erzgebirgsstadion. Was so Flutlichtmasten ausmachen! Sofort fühlt es sich nach Fussball an. Auf den Straßen wimmelt es von lila-gekleideten Einheimischen die das Auto mit Kleeblatt-Fahne misstrauisch mustern. Wir fahren einmal ums Stadion zum Gästeblock.

Das Stadion ist wohl das was man so gern als “old-school” bezeichnet: Ein Ring. Laufbahn (lila!). Die Anzeigetafel aus dem Parkstadion. Flutlicht. Viele Stehplätze. Zuschauer die von oben ins Stadion strömen. Und ein Feuerwehrauto das wie in der Landesliga bei der SG Quelle an der Zufahrt zum Innenraum parkt.

aue

Das wichtigste Thema im Block: Die lange Schlange am einzigen Verpflegungsstand. Große Sorge dass man keine Portion des “legendären” Auer Nudeleintopfs mehr abbekommt. Tatsächlich sind die Vorräte knapp. Also Bier und Bratwurstsemmel.
Thema Nummer 2: Schon wieder Orange! Hätte man für solche Fälle nicht einfach wie letztes Jahr grüne Hosen besorgen können? Ansonsten Gesprächsstoff: Frank Kramer hat offensichtlich das System und die Startelf geändert. Füllkrug und Mudrinski sollen die Doppelspitze stellen. Einhellige Meinung das dass nach den letzten Spielen die richtige Maßnahme ist. Endlich geht es los. Zuvor aber wird gesungen. Bergleute, Hammer und Schlegel. Steigerlied. Wir antworten mit einer kleinen Choreo, Fahnen und etwas Rauch. Glück auf!

Das Glück ist aber erst mal auf unserer Seite. Schlampiger Rückpass der Auer, schlampiges Herauslaufen des Torwarts. Füllkrug nimmt den Ball gekonnt mit der Hacke mit (Zeitlupenwissen), lässt einen Verteidiger aussteigen und schiebt zum 0:1 ein. Die Freunde im Gästeblock hält noch an, da zeigen Bronsinski und Trinks einen sehenswerten Angriff über die rechte Seite. In der Mitte Füllkrug und es steht 0:2. Grenzenlose Freude. Dieser Moment, in dem die Ungewissheit weicht, die man eine ganze Woche aufgebaut hat und man sich so langsam über einen Sieg freuen kann, den kennt wohl jeder Fussballfan. Und dann fällt auch noch das 0:3. Wieder Füllkrug? Das kann doch nicht sein. Ein Blick aufs Smartphone. Tatsache. Hattrick. Von der SpVgg. Schneller als Lewandowski. Für einen Moment fühlt man sich eins mit der großen Fussballwelt.

Aue ist angeknockt, aber nicht geschlagen. Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel lassen die Veilchen immer wieder zu Chancen kommen. Außerdem weht ein starker Wind durchs Tal, dadurch werden die eh schon gefährlichen Auer Standards noch gefährlicher. In der 25. Minute folgerichtig das Gegentor durch eine Ecke. In der Halbzeit weht der Wind nicht mehr und jetzt kann man auch auf der anderen Seite durch Standards treffen, 2:3. Zum Glück kann man gar nicht über die Möglichkeit nachdenken dass das mit dem sicher geglaubten Sieg doch ein Trugschluss war, denn im direkten Gegenzug erhöht das Kleeblatt wieder auf zwei Tore Abstand. Noch ein Stürmertor! Diesmal Mudrinski. Dass es ein Eigentor war wissen wir da noch nicht, macht aber ja eigentlich nichts. Das Spiel ist gelaufen. Stieber darf nochmal per Strafstoß ran, Baba darf nochmal für Füllkrug vorbereiten. 2:6 Endstand.

Es geht heimwärts. Endlich mal wieder ein gelungenes Spiel, endlich mal wieder ein Sieg. Zwar hat man durchaus gesehen dass es noch einige Problemstellen gibt, vor allem im Spielaufbau bei gegnerischem Angriffspressing, aber das wird sicher auch unter Kontrolle zu bringen sein. Und endlich wurden mal konsequent alle Torchancen genutzt. Kurz nach Hof meldet Bayern 1 dann auch noch das Felix Klaus für Freiburg getroffen hat. Besser als heute kann die Chancenverwertung eigentlich nicht mehr werden.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl – Brosinski, Mavrajyellow, Korcsmáryellow, Baba – Sparv – Stieber, Trinks (86. Kleine), Gießelmann (81. Zillner) – Füllkrug, Mudrinski (72. Kraus)
Tore: Füllkrug (5., 8., 17.), Rau (ET 45.+2), Stieber (56.), Füllkrug (86.)

12. Spieltag | SpVgg Fürth – FC Ingolstadt 0:1

Heimspiel. Favorit. Positive Bilanz. Zuversicht. Enttäuschungen. Zeichen setzten. Zurück in die Spur. Den Bock umstoßen. Reinbeissen. Tugenden. Verunsicherung. Länderspielpause. Defensivleistung. Aufraffen. Viel investieren. Zuversicht. Konsequenzen. Ins Stadion. Stimmung. Anfeuern. Zum ersten mal beim Fussball. Startelf.

Anpfiff. Unsicherheit. Gegentor. Mangelndes Selbstvertrauen. Spitzentorwart. Mannschaft. Nackenschlag. Wut.  Trauer. Zorn. Verzweiflung. Hoffnung. Ruhe bewahren. Erste Halbzeit.

Kein Rhythmus. Unter Druck setzen. Junge Mannschaft. Gefühlszustände. Reinhauen. Torchance. Stürmer. Verletzungspech. Fehlende Fitness. Falscher Zeitpunkt. Bolzen. Den Ball über die Linie drücken. Akzeptanz. Anfeuern. Chancen. Rote Karte. Exverein. Torwart. Schlusspfiff. Schiedsrichter.

Haben Moral gezeigt. Aufgaben. Weiter hart arbeiten. Schlüssel. Die Chancen die wir hatten. Bilanz. Nicht unverdient. Keine Erklärung. Punkteausbeute. Keine Krise. Trainieren. Erfolgserlebniss. Aue. Ruhe bewahren. Keine Frage. Glückwunsch.

Niederlage. 0:1 gegen den FC Ingolstadt.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl – Brosinski, Korcsmár, Mavrajyellow, Gießelmannyellow – Stieber, Trinksyellow, Sparv, Zillner (55. Mudrinski), Pledl (79. Weilandt) – Azemi (55. Füllkrug)
Tore: Keine
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