Kategorie-Archiv: Lizenzmannschaft

Ehmaligentreffen – Was machen eigentlich die Abgänge?

Länderspielpause! Zeit genug den Blick zurück in das letzte Transferfenster zu werfen. Doch diesmal soll es nicht um die neuen Spieler gehen, sondern um diejenigen die uns in der Sommerpause verlassen haben. Wie lief es bei den Abgängen, gab es eine positive oder negative Entwicklung? Bankdrücker oder Startelf? Hat sich der Transfer für Spieler und Verein gelohnt oder wäre es besser gewesen den einen oder anderen Spieler zu halten? Gehen wir die lange Liste mal durch:

Daten und Fakten kommen von transfermarkt.de. Aufgelistet sind alle Spieler die im letzten Transfenster gewechselt haben und in der letzten Saison mindestens ein Pflichtspiel für die SpVgg absolviert haben. Jeder Spieler ist mit der (kolportierten) Ablösesumme sowie dem aufnehmenden Verein aufgeführt.

  • Edgar Prib (2.5 Mio, Hannover 96)
    Das Eddy in der Bundesliga seinen Weg machen wird war eigentlich klar, aber das er aus dem Stand heraus Stammspieler in Hannover werden würde, dass konnte man nicht so ohne weiteres erwarten. Wegen dem Verletzungspech von 96 praktisch schon auf jeder Position im Mittelfeld im Einsatz. Eddy hat seine Chance genutzt und dürfte bald zu einem profilierten Bundesligaspieler werden. Derbyheld halt. Wir wussten es ja schon immer.

  • Felix Klaus (1.1 Mio, SC Freiburg)
    War am Anfang der Saison noch verletzt, hat sich aber in den letzten Spielen dann in den Kader und die Startelf gekämpft. Den Nachbarn eins eingeschenkt, persönliches Saisonziel für die Hinrunde damit praktisch erreicht.

  • Johannes Geis (0.9 Mio, 1.FSV Mainz 05)
    Der zweite Derbyheld. Um Ihn tut es besonders weh, denn wenn es die Nichtberücksichtigung unter Büskens nicht gegeben hätte (egal wer nun daran schuld war) wäre eine Vertragsverlängerung durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. So spielt er jetzt halt in Mainz und – nicht verwunderlich – auch er mit großem Erfolg: In jedem Pflichtspiel bis jetzt im Einsatz, davon nur zweimal nicht in der Startelf und drei Torvorlagen. Läuft.

  • Max Grün (0.4 Mio, VfL Wolfsburg)
    Die Nummer 2 in Wolfsburg hinter Diego Benaglio. Noch ohne Einsatz in dieser Saison.

  • Thanos Petsos (0.25 Mio, SK Rapid Wien)
    Wohl die Überraschung. Sofort Stammspieler in Wien und dort immerhin 2. der Tabelle, mit Rapid auch erfolgreich in der Europaleague. Hat im Vergleich zur letzten Saison wohl einen großen Leistungssprung hingelegt. War der Transfer also ein Fehler? Meiner Meinung nach eine 50:50 Sache. Wäre er geblieben hätte man wohl auf Sparv oder Sukalo verzichten müssen. Da gefällt mir unser Defensives Mittelfeld eigentlich recht gut so wie es im Moment ist.

  • Heinrich Schmidtgal (ablösefrei, Fortuna Düsseldorf)
    Ach Schmiddi. Ihm trauere ich wirklich etwas nach. In der Bundesliga hat es nie wirklich zur Topform gereicht, auch weil er statt offensiv immer als Außenverteidiger ran musste. In der 2 Liga war das super, in der Bundesliga dann nicht mehr. Wechsel zu Fortuna bevor deren Abstieg feststeht. Verletzt, ausgerechnet gegen uns Fit und da dann gleich ein Tor vorbereitet. Nun wieder verletzt. Ach Schmiddi.

  • Bernd Nehrig (ablösefrei, FC St. Pauli)
    Auch bei Ihm hat der ganz große Knall in der Bundesliga einfach gefehlt. Schade das er gegangen ist, mochte Ihn und seine Art zu spielen eigentlich immer sehr. Wer heutzutage noch Copa Mundial trägt kann kein schlechter sein. Jetzt bei St. Pauli und ist da Stammspieler als Rechtsverteidiger. Er ist und bleibt einfach ein grundsolider Zweitliga-Kicker.

  • Christopher Nöthe (ablösefrei, FC St. Pauli)
    Ob er wohl sein Form aus der Aufstiegssaison wiederfindet? Zu wünschen wäre es Ihm auf jeden fall. Auch er wechselte nach Hamburg und kämpft dort um einen Stammplatz. Das scheint Ihm erstmal geglückt zu sein, in den letzten vier Partien stand er jedesmal in der Startelf. Bis jetzt zwei Vorlagen und ein Tor.

  • Sercan Sararer (ablösefrei, VfB Stuttgart)
    Für Ihne wäre wohl gegen Ende der Aufstiegssaison eine fette Ablöse zu haben gewesen. Bewusst entschied man sich von Vereinsseite dagegen. Aus heutiger Sicht wohl ein Fehler, den eine richtige Führungsrolle konnte er in der Bundesliga nicht einnehmen. Spielte aber auch nicht schlechter als der Rest der Mannschaft. Bisher nur Kurzeinsätze in Stuttgart. Soll sich aber langsam und stetig an die Mannschaft herrankämpfen so dass es vielleicht bald mal zu einem längeren Einsatz kommt.

  • Jung-Bin Park (Vertrag aufgelöst/Ende Leihe, Karlsruher SC)
    In der Vorbereitung hab ich Ihn recht positiv gesehen, deshalb hab ich mich über den Transfer gewundert. Stand in Karlsruhe aber nicht einmal im Kader, deswegen wohl die richtige Entscheidung. Wenn man bedenkt dass er in der Rückrunde quasi Stammspieler war wirft das schon ein bezeichnendes Licht auf unsere Bundsligasaison.

  • Djiby Fall (ablösefrei?, Randers FC)
    Seit Anfang Oktober verletzt. Bisher dreimal beim Dänischen Erstligsten eingewechselt worden. Schade, das war wohl einfach von Anfang an ein Missverständnis.

  • Gerald Asamoah (ablösefrei, FC Schalke 04 II)
    Kommt bei der zweiten Mannschaft von Schalke regelmäßig in der Regionalliga West zum Einsatz. Wurde sogar für die Champions-League gemeldet, das war aber wohl eher ein PR-Gag.

  • Milorad Pekovic (ablösefrei, FC Hansa Rostock)
    Spielt in der 3 Liga beim FC Hansa. Zu Beginn noch in der Startelf, dann einige Zeit lang nicht mehr im Kader. Bei seiner Rückkehr gleich mal mit gelb-rot vom Platz (innerhalb 7 Minuten). So kennt man Ihn.

  • Lasse Sobiech (Ende Leihe, Hamburger SV)
    Ihn zu halten war utopisch. Gleich im ersten Spiel der Saison ein Tor, dann wurde es für den HSV und Ihn selber etwas unruhig. Scheint sich nun aber wieder auf einen Stammplatz in der Innenverteidigung zurückgekämpft zu haben.
    Nachtrag: Profitiert zur Zeit auch vor allem davon, dass die Hamburger Abwehrreihe einige Verletzungssorgen plagen (Djourou und Diekmeier)

  • Matthias Zimmermann (Ende Leihe, SV Sandhausen)
    Auch er war in der Bundesliga-Rückrunde bei uns Stammspieler. Wurde dann nach Sandhausen ausgeliehen, insofern ein ähnlicher Fall wie Jung-Bin Park. Dort dann aber in der Startelf, verletzte sich aber nach vier Spielen schwer und kämpft sich nun wieder an die Mannschaft heran.

  • József Varga (Ende Leihe, FC Middlesbrough)
    Einer der in der Winterpause zur Leihe geholten Hoffnungsträger, die das Ruder nochmal rumreisen sollten, Auch er ohne Erfolg und sogar tragische Figur, als seine gelb-rote im Spiel gegen Düsseldorf das Ende von Mike Büskens einleiten sollte. Spielt jetzt in der zweiten Englischen Liga, dort regelmäßig in der Startelf.

14. Spieltag | SpVgg Fürth – SC Paderborn 3:0

Freitagsabend in der Zweiten Bundesliga. Schnell aus der Arbeit ins Stadion – Heimspiel! Als ich am Stadion bin hört man aus den Lautsprechern schon die Mannschaftsaufstellung. Keine Ahnung was uns heute gegen den SC Paderborn erwartet, immerhin der 7. der Tabelle. Beenden wir die kleine Krise in die wir durch ein gutes, ein mittelprächtiges und ein schlechtes Spiel gerutscht sind nun endgültig? Oder sind wir gar nicht raus und müssen uns erst mal Richtung Tabellenmitte orientieren? Ich hab nicht mal eine Vorahnung, das schreit quasi nach einem Bier. Dafür reicht die Zeit vor Anpfiff noch.

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Die Anfangsphase ist ausgeglichen, keine Mannschaft weiß so recht, was sie vom Gegner zu erwarten hat. Paderborn hat die erste Chance, dann kommt die SpVgg aber besser ins Spiel, denn die Ostwestfalen verzichtet fast gänzlich auf Angriffspressing und greifen uns kaum in der eigenen Hälfte an. Meiner Meinung nach ein großer Fehler, denn in der Vergangenheit hatten wir gerade dann beim Spielaufbau die insgesamt größten Probleme. Ich bin mir sicher das man sich in Paderborn dabei durchaus was gedacht hat, aber auch im Mittelfeld schafft es der Gegner nicht oft genug dem Kleeblatt den Ball abzunehmen. Außerdem leistete sich Paderborn jeden Menge Fehlpässe, so das der Ball bald immer wieder in unseren Reihen ist. Insgesamt präsentiert sich die Paderborner Offensive in der ersten Halbzeit erschreckend harmlos.

Dafür klappt es in der Defensive besser und in der ersten halben Stunde will es der SpVgg einfach nicht so recht gelingen wirklich gefährlich vor das Gegnerische Tor zu kommen. Im Block regen sich die ersten denen die Torchancen fehlen. Es ist schon komisch wie verschieden man so ein Fussballspiel erleben kann, aber mir hat am Freitag auch die erste halbe Stunde gut gefallen. Das man sich am Anfang von so einem Spiel gegen einen tief stehenden Gegner nicht im Minutentakt Chancen erarbeiten kann sollte doch eigentlich klar sein. Da muss man eben etwas abwarten und Geduld zeigen. Ich hatte jedenfalls in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das wir das Spiel irgendwie verlieren könnten wenn wir individuelle Fehler vermeiden können. Zu Ballsicher, zu konzentriert im Spielaufbau – nur eine Frage der Zeit bis wir in Führung gehen sollten, oder?

In der 30. Minute ist es dann soweit: Über Links bereiten Baba und Niko Gießelmann (die am Freitag wieder hervorragend harmonieren) vor, Gewurschtel im Strafraum, Mudrinski schießt den Paderborner Torwart an, von dem prallt Ball zu Stieber und der verwandelt. Jetzt sind auch meine Stehplatz-Nachbarn erst mal beruhigt. Kurz danach fällt auch noch das 2:0, und bei diesem Tor zeigt das Kleeblatt mal wieder was uns in dieser Saison schon oft ausgezeichnet hat. Schnelles Umschaltspiel und Abschlussstärke vorm Tor. Balleroberung im Mittelfeld, langer Ball nach vorn, Trinks verlängert und dann macht Ognjen Mudrinski wirklich alles richtig: Zuerst startet er im richtigen Moment um nicht ins Abseits zu geraten, dann lässt er sich nicht von den heraneilenden Innenverteidigern beeindrucken sondern stoppt kurz, dreht sich mit dem Rücken zum Tor um die eigene Achse und knallt den Ball an Gegenspieler und Torwart vorbei ins Netz – sehr sehenswert!!

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Halbzeit. Die Sprechanlage ist ausgefallen. Wunderbar, kein Krach und man kann darüber diskutieren warum der Paderborner Torwart ausgewechselt wurde. Verletzung beim ersten Tor? “Der mog hald nimmer!” behauptet einer neben mir. Das möchte ich nur zugern glauben. Ich hol mir noch ein Bier bevor wir zur zweiten Halbzeit schreiten.

Das Kleeblatt beginnt druckvoll, so wie die erste Halbzeit aufgehört hat. Die Entscheidung muss her! Jetzt haben wir wirklich Chancen im Minutentakt, leider fällt kein Tor. Paderborn wird teilweise so in der eigenen Hälfte eingeschnürt das sich sogar die Innenverteidiger nach vorne wagen. Das ermöglicht den Paderbornern Konter. Als Stürmer dürfte es in der 2. Bundesliga aber wenige Situationen geben die so depremierend sind als wie alleine auf Wolfgang Hesl zulaufen zu müssen. Den zweiten Konter entschärft Tim Sparv mit einem glänzenden Tackling, dann reagiert Frank Kramer und bringt Stephan Fürstner um das defensive Mittelfeld zu stärken.

10 Minuten später dann die Szene die das Spiel endgültig entscheiden sollte: Vrancic grätscht im Mittelfeld Florian Trinks um; zwar nicht wirklich von hinten weil Trinks sich im letzten Moment umdreht, trotzdem ist der folgende Platzverweis aus meiner Sicht berechtigt: Vranicic attackiert aus vollem Lauf, ohne Chance an den Ball zu kommen und trifft nur die Beine von Trinks. Die Paderborner protestierten, Thomas Bertels übertreibt es dabei aber gewaltig und zeigt Schiedsrichter Ittrich den Vogel – nochmal Rot.

Das Spiel ist gelaufen, die Restspielzeit wird wahlweise vorsichtig oder souverän heruntergespielt. Thomas Kleine darf nochmal ran, Zoltan Stieber trifft zum 3:0 Entstand. Krise gemeistert. Oder? Auf jeden Fall hab ich am Freitag ein sehr ordentliches Spiel gesehen. Keine wirklich großen Fehler, eine insgesamt sehr solide Abwehrleistung und auch mit der Offensive durfte man zufrieden sein. Jetzt warten in der Hinrunde noch der TSV 1860 München, Energie Cottbus und Sandhausen auf uns, dann kommen vor der Winterpause noch die Rückspiele gegen Bielefeld und Aalen. Ich lehn mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte das wir auf einem Aufstiegsplatz überwintern – und dann sehn wir einfach mal weiter.
Auf gehts, Kleeblatt!

SpVgg Greuther Fürth: Hesl – Brosinski, Mavrajyellow, Korcsmár (79. Kleine), Baba – Stieber, Trinks, Sparvyellow(84. Zillner), Gießelmann – Mudrinski (63. Fürstner), Füllkrug
Tore: Stieber (30.), Mudrinski (34.), Stieber (83.)
Besondere Vorkommnisse: (75 Minute) Platzverweis für Vrancic (grobes Foulspiel) und Bertels (Schiedsrichterbeleidigung)

13. Spieltag | FC Erzgebirge Aue – SpVgg Fürth 2:6

Auer Wetter? Nicht mit uns! Je näher wir am Samstagmorgen dem Erzgebirge kommen, desto mehr klart sich der Himmel auf, und als wir fast in Aue sind scheint sogar die Sonne. Aus dem Norden kommend fahren wir über die Lößnitztal-Brücke Richtung Aue hinein und dort liegt links im Tal schon das Erzgebirgsstadion. Was so Flutlichtmasten ausmachen! Sofort fühlt es sich nach Fussball an. Auf den Straßen wimmelt es von lila-gekleideten Einheimischen die das Auto mit Kleeblatt-Fahne misstrauisch mustern. Wir fahren einmal ums Stadion zum Gästeblock.

Das Stadion ist wohl das was man so gern als “old-school” bezeichnet: Ein Ring. Laufbahn (lila!). Die Anzeigetafel aus dem Parkstadion. Flutlicht. Viele Stehplätze. Zuschauer die von oben ins Stadion strömen. Und ein Feuerwehrauto das wie in der Landesliga bei der SG Quelle an der Zufahrt zum Innenraum parkt.

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Das wichtigste Thema im Block: Die lange Schlange am einzigen Verpflegungsstand. Große Sorge dass man keine Portion des “legendären” Auer Nudeleintopfs mehr abbekommt. Tatsächlich sind die Vorräte knapp. Also Bier und Bratwurstsemmel.
Thema Nummer 2: Schon wieder Orange! Hätte man für solche Fälle nicht einfach wie letztes Jahr grüne Hosen besorgen können? Ansonsten Gesprächsstoff: Frank Kramer hat offensichtlich das System und die Startelf geändert. Füllkrug und Mudrinski sollen die Doppelspitze stellen. Einhellige Meinung das dass nach den letzten Spielen die richtige Maßnahme ist. Endlich geht es los. Zuvor aber wird gesungen. Bergleute, Hammer und Schlegel. Steigerlied. Wir antworten mit einer kleinen Choreo, Fahnen und etwas Rauch. Glück auf!

Das Glück ist aber erst mal auf unserer Seite. Schlampiger Rückpass der Auer, schlampiges Herauslaufen des Torwarts. Füllkrug nimmt den Ball gekonnt mit der Hacke mit (Zeitlupenwissen), lässt einen Verteidiger aussteigen und schiebt zum 0:1 ein. Die Freunde im Gästeblock hält noch an, da zeigen Bronsinski und Trinks einen sehenswerten Angriff über die rechte Seite. In der Mitte Füllkrug und es steht 0:2. Grenzenlose Freude. Dieser Moment, in dem die Ungewissheit weicht, die man eine ganze Woche aufgebaut hat und man sich so langsam über einen Sieg freuen kann, den kennt wohl jeder Fussballfan. Und dann fällt auch noch das 0:3. Wieder Füllkrug? Das kann doch nicht sein. Ein Blick aufs Smartphone. Tatsache. Hattrick. Von der SpVgg. Schneller als Lewandowski. Für einen Moment fühlt man sich eins mit der großen Fussballwelt.

Aue ist angeknockt, aber nicht geschlagen. Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel lassen die Veilchen immer wieder zu Chancen kommen. Außerdem weht ein starker Wind durchs Tal, dadurch werden die eh schon gefährlichen Auer Standards noch gefährlicher. In der 25. Minute folgerichtig das Gegentor durch eine Ecke. In der Halbzeit weht der Wind nicht mehr und jetzt kann man auch auf der anderen Seite durch Standards treffen, 2:3. Zum Glück kann man gar nicht über die Möglichkeit nachdenken dass das mit dem sicher geglaubten Sieg doch ein Trugschluss war, denn im direkten Gegenzug erhöht das Kleeblatt wieder auf zwei Tore Abstand. Noch ein Stürmertor! Diesmal Mudrinski. Dass es ein Eigentor war wissen wir da noch nicht, macht aber ja eigentlich nichts. Das Spiel ist gelaufen. Stieber darf nochmal per Strafstoß ran, Baba darf nochmal für Füllkrug vorbereiten. 2:6 Endstand.

Es geht heimwärts. Endlich mal wieder ein gelungenes Spiel, endlich mal wieder ein Sieg. Zwar hat man durchaus gesehen dass es noch einige Problemstellen gibt, vor allem im Spielaufbau bei gegnerischem Angriffspressing, aber das wird sicher auch unter Kontrolle zu bringen sein. Und endlich wurden mal konsequent alle Torchancen genutzt. Kurz nach Hof meldet Bayern 1 dann auch noch das Felix Klaus für Freiburg getroffen hat. Besser als heute kann die Chancenverwertung eigentlich nicht mehr werden.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl – Brosinski, Mavrajyellow, Korcsmáryellow, Baba – Sparv – Stieber, Trinks (86. Kleine), Gießelmann (81. Zillner) – Füllkrug, Mudrinski (72. Kraus)
Tore: Füllkrug (5., 8., 17.), Rau (ET 45.+2), Stieber (56.), Füllkrug (86.)

12. Spieltag | SpVgg Fürth – FC Ingolstadt 0:1

Heimspiel. Favorit. Positive Bilanz. Zuversicht. Enttäuschungen. Zeichen setzten. Zurück in die Spur. Den Bock umstoßen. Reinbeissen. Tugenden. Verunsicherung. Länderspielpause. Defensivleistung. Aufraffen. Viel investieren. Zuversicht. Konsequenzen. Ins Stadion. Stimmung. Anfeuern. Zum ersten mal beim Fussball. Startelf.

Anpfiff. Unsicherheit. Gegentor. Mangelndes Selbstvertrauen. Spitzentorwart. Mannschaft. Nackenschlag. Wut.  Trauer. Zorn. Verzweiflung. Hoffnung. Ruhe bewahren. Erste Halbzeit.

Kein Rhythmus. Unter Druck setzen. Junge Mannschaft. Gefühlszustände. Reinhauen. Torchance. Stürmer. Verletzungspech. Fehlende Fitness. Falscher Zeitpunkt. Bolzen. Den Ball über die Linie drücken. Akzeptanz. Anfeuern. Chancen. Rote Karte. Exverein. Torwart. Schlusspfiff. Schiedsrichter.

Haben Moral gezeigt. Aufgaben. Weiter hart arbeiten. Schlüssel. Die Chancen die wir hatten. Bilanz. Nicht unverdient. Keine Erklärung. Punkteausbeute. Keine Krise. Trainieren. Erfolgserlebniss. Aue. Ruhe bewahren. Keine Frage. Glückwunsch.

Niederlage. 0:1 gegen den FC Ingolstadt.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl – Brosinski, Korcsmár, Mavrajyellow, Gießelmannyellow – Stieber, Trinksyellow, Sparv, Zillner (55. Mudrinski), Pledl (79. Weilandt) – Azemi (55. Füllkrug)
Tore: Keine
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