26. Spieltag | Dynamo Dresden – SpVgg Fürth 1:1

Wie ärgerlich! Es war so zu hoffen, dass wir das positive Momentum der letzten Spiele weitertragen können. Aber nichts da: Nur einen magern Punkt kann die Spielvereinigung aus Dresden mitnehmen – Immerhin der Vorletzte der Tabelle. Auch spielerisch bleiben die Fürther leider wieder weit hinter den Erwartungen zurück.

Die Spielvereinigung beginnt stark, aber nach zehn ordentlichen Minuten beginnt das Spiel seinen verhängnisvollen Verlauf zu nehmen. Dynamo beginnt, die Fürther früh im Spielaufbau zu stören. Statt nun selbstbewusst mit Kombinationsfussball zu reagieren werden unsere weiß-grünen Spieler immer unsicherer. Niemand traut sich mehr etwas. Die Folge sind hohe Bälle ins Mittelfeld, die das gegnerische Pressing überwinden sollen. Das funktioniert gegen Dresden aber überhaupt nicht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Djurdjic und Mudrinski tun sich im Kopfballduell mit den gegnerischen Innenverteidigern und defensiven Mittelfeldspielern schwer. Zweite Bälle können kauf fest gemacht werden. Der Ausfall von Mavraj und Fürstner wiegt nun doch schwer, denn es fehlt völlig an Kreativität und Ideen im Spielaufbau.

Das größte Problem ist aber das von Frank Kramer gewählte 4-4-2 System. Bei vielen Gegnern eine in der Vergangenheit äußert effektive Taktik, doch gegen Dresden leider genau die falsche Aufstellung. Es gelingt nicht einfach, im Mittelfeld eine Überzahlsituation zu kreieren, die beiden Stürmer hingen völlig in der Luft. Vielleicht ist dieses Spiel das erste, in dem man unserem Trainer einen wirklichen Fehler unterstellen kann. Kramer versucht zu korrigieren, aber die erste Halbzeit über gelingt gar nichts. Sparv erwischt einen rabenschwarzen Tag, auch die Außenbahnen schwächeln. Man kann nur froh sein, dass Dresden zwar mehr und mehr das Spiel an sich reißt, offensiv aber oft recht unbedarft zu Werke geht.

Andere Mannschaften wären in dieser ersten Halbzeit längst in Führung gegangen. Dynamo versäumt dies, wobei man den Dresdnern beileibe nicht den Willen absprechen kann. Aber es mangelt an Ideen und manchmal auch am Können. Man muss dabei auch sagen: Die Defensive der Fürther steht, hier fällt das Fehlen von Mavraj nicht so auf. Und da nach Vorne eh sehr wenig geht, kommt Dresden kaum an die Gelegenheit die Hintermannschaft der SpVgg unorganisiert zu erwischen.

Nun die zweite Hälfte. Man glaubt ja oft, nach ein-zwei Minuten erkennen zu können, ob die Mannschaft anders aus der Kabine kommt, oder ob es so weitergeht wie vor der Pause. Diesmal dauert es aber etwas, aber so langsam nimmt das Fürther Spiel wieder Gestalt an. Nach gut zwanzig Minuten kommt Azemi ins Spiel, jetzt wird auch das eine oder andere Kopfballduell gewonnen. Die Spielvereinigung erhöht das Tempo, doch ach, zu richtigen Torchancen kommen wir nicht. Vielleicht ein Standard? Da war in der Vergangenheit doch einiges! Tatsächlich, in der 70. Minute wird Nico Djurdjic knapp an der Strafraumgrenze gefoult und tritt zum folgenden Elfmeter selber an – erfolgreich.

Die Freude währt nur kurz, denn auch auf der anderen Seite gibt es Strafstoß, der ebenfalls verwandelt wird. Aus meiner Sicht eine Schwalbe, aber leider ebenso ungeschickt von Brosinski, erst im Strafraum versuchen zu stören. Den Schlusspunkt in dieser unglückseligen Partie setzt ein Tor von Florian Trinks und Tom Weilandt, das wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Gut, verdient wäre es sicher nicht gewesen, trotzdem ärgert es.

Was ist aus der Partie mitzunehmen? Es bleibt spielerisch wohl wie prophezeit ein ständiges Auf und Ab, bis zum bitteren oder süßen Ende. Eventuell reicht es zum Aufstieg ja. Sehen wir es positiv: In der Hinrunde hätten wir dieses Spiel sicher verloren.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl – Brosinskiyellow, Korcsmar, Röcker, Gießelmann – Sukaloyellow, Sparv – Pledl, Stieber (86. Weilandt) – Djurdjic (80. Trinks), Mudrinski (64. Azemi)
Tore: 0:1 Djurdjic (71./Foulelfmeter)

7 Gedanken zu „26. Spieltag | Dynamo Dresden – SpVgg Fürth 1:1

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