24. Spieltag | VfL Bochum – SpVgg Fürth 0:2

Die Spielvereinigung gewinnt das wichtige Auswärtsspiel beim VfL Bochum mit 0:2. Die Fürther konnten sich nach dem schwachen Spiel gegen den FSV Frankfurt nur in der Defensive steigern, das Problem der Abschlussschwäche bleibt.

Komischersweise waren beide Mannschaften in der ersten Halbzeit besser als in der zweiten Hälfte. Es war ein ordentliches, stellenweise sogar spannendes Zweitligaspiel. Die SpVgg war bemüht das Spiel im Mittelfeld an sich zu reissen. Offensiv versuchte man es meistens mit schnellen Kombinationen über die Flügel. Der VfL dagegen probierte, das Fürther Mittelfeld mit langen Bällen auf Aydin und Sukuta-Pasu zu überbrücken. Beides gelingt nur leidlich. Es ist ein zerfahrenes Spiel geprägt von mangelnder Ballkontrolle und einer hohen Fehlpassquote auf beiden Seiten. Tendenziell ist die Spielvereinigung zwar die bessere Mannschaft, aber in zählbares lässt sich das nicht umsetzen.

Kurz vor der Halbzeitpause überzeugt Schiedsrichter Stieler mit kreativer Vorteilsauslegung und pfeift Freistoss, obwohl nach Foul an Füllkrug der Vorteil schon längst verpufft ist. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Peter Stöger für das überschwängliche und zum damaligen Zeitpunkt unbegründete Lob für unsere Standards. Seitdem flutscht es einfach. Daniel Brosinski ist diesmal der Künstler, der den Ball ins Tor zirkelt.

Nach der Pause bleibt das Kleeblatt passiv und lässt den VfL Bochum das Spiel machen. Normalerweise nicht die empfohlene Vorgehensweise wenn man nur mit einem Tor vorne liegt, aber in dieser Begegnung das richtige Rezept. Die Bochumer Offensive bleibt trotz hoher Spielanteile erschreckend harmlos, und man muss eigentlich zu keinem Zeitpunkt die Befürchtung haben, dass den Gastgebern der Ausgleich gelingt. Die Fürther kommen selber aber überhaupt zu keiner Offensivaktion mehr. Dafür steht die Defensive auch ohne Mavraj wie eine Eins. Gegen Ende kann die SpVgg dann endlich auch mal ein paar Konter fahren und Ilir Azemi trifft zum 0:2.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die Fürther es diese Saison hervorragend schaffen sich dem Niveau des Gegners anzupassen. Mal spielt man absolut auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer aus Köln, dann muss man sich wieder mit Müh und Not gegen Frankfurt und Bochum zu einem Sieg quälen. Es ist und bleibt die berühmte Wundertüte, jeder Punkt muss hart erkämpft werden, auch gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Ich vermute einfach mal das wir diese Saison keinen Hurrafussball wie in der Aufstiegssaison mehr sehen werden. Dafür ist diese Mannschaft einfach noch zu jung und noch nicht genug eingespielt.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl – Brosinski, Korcsmar, Röcker, Gießelmann – Fürstner (72. Sukalo), Sparv – Pledl, Stieber, Füllkrug (76. Azemi), Djurdjic (82. Trinks)
Tore: Brosinski (41.), Azemi (90.+1)

Ein Gedanke zu „24. Spieltag | VfL Bochum – SpVgg Fürth 0:2

  1. Jeana

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